Hintergrundinformationen

Stil/Einfluss

Progessiv/Crossover – Elemente vor allem aus Punk, Pop- Punk, NU – Metal, Postcor, Heavy Metal, Hardrock

Mitglieder/Besetzung

Gesang und 2. Gitarre: Leonie M. Straßburger

Leadgitarre: Nico Ludley

Bassgitarre: Simon Priese

Schlagzeug: P. János Hielscher

Ehemalige Mittglieder

Alexander Füllgabe (Gitarre und Gesang)

Erik Koch (Gitarre)

Leonardo Dezulian (Gitarre)

Songwriting:

János

Alex (z.T.)

Leonie(z.T)

Leonardo(z.T)

History:

2013

Im Oktober 2013 gründete sich die Band „The JEALS“ als arrangierte Formation unter der Leitung von Frank Nagel, einem Gitarrenlehrer der Kreismusikschule Halberstadt, im Keller eben jener Schule. Frank Nagel hatte zuvor im September nach möglichen Mitgliedern einer Musikschulband gesucht und von seinen Schülern den Gitarristen Alexander Füllgrabe und den Bassisten Simon Priese auserkorene, dazu dann noch den Schlagzeuger János Hielscher und die Sängerin Leonie Straßburger. Im Verlaufe der nächsten Wochen organisierte Frank auf Wunsch der Band noch einen zweiten Gitarristen für die Rhytmusgitarre – Erik Koch.
Zunächst verlegte sich die frisch gegründete Band aufs Covern von Rocksongs wie „Wheels“ (FooFighters), „Wake me up“ (Green Day) oder „Let it be“ (Beatles). Mit eben diesen Coverversionen trat die Band auch Ende Dezember erstmals im Rahmen eines Musikschulkonzertes auf. Nach diesem Konzert entstand der Bandname „The JEALS“ aus den Initialen der Bandgründungsmitglieder.

2014

Im Januar begann die Band damit den ersten eigenen Song zu kreieren, den Alex geschrieben hatte. „Want You“ wurde daraufhin im Februar fertig gestellt und obwohl die Band nach wie vor eine Musikschulband war, begann die Truppe in Eigenregie das Planen von Gigs und Arrangements zu übernehmen. Neue Cover Versionen von z.B. „Beds are burning“ (Midnight oil) oder „Paradise City“ (Guns´n´Roses) und auch neue eigene Songs wurden ab Frühling auf diversen Festen, Privatfeiern und Hinterhofkonzerten gespielt. In dieser Phase des Bestehens entstanden unter anderem Songs wie „Break the Rules“ und „By my side“.

Die Verwaltung oblag Anfang des Sommers nun weitestgehend der Band selbst, da Proberaum und Technik zwar weiterhin von der Musikschule gestellt wurden, Frank jedoch beim Managen nur noch unterstützend (z.B. Transporte, kleine Tipps bei Songs) tätig war, hingegen die Band das Planen von Auftritten, Öffentlichkeitsarbeit, Organisation, Präsentation und Logistik übernommen hatte. Dabei legte sie den Schwerpunkt zunächst auf Feste und öffentliche Großveranstaltungen, was sie in der Folge auf viele Bühnen brachte, auf denen allerdings vor allem die Cover im Mittelpunkt standen.

Das Image einer Party – Coverband wollte die Truppe nach Ende der Saison nicht aufrechterhalten oder ausbauen, weshalb sich die Musiker ab Spätherbst wieder aufs Selberschreiben verlegten, um auch in Liedern wie „Refugee“ politisch brisante Themen aufzugreifen und Botschaften zu vermitteln.

2015

Mit den älteren und neuen Songs im Rücken versuchte die Band nun in jeder Form auf sich aufmerksam zu machen. Dabei zu Gute kam der Band, dass durch erfolgreiche und bejubelte Auftritte auf Großveranstaltungen im Vorjahr rund um den Harz die Band von vielen Veranstaltern erneut für dieses Jahr gebucht worden war. So nutzten sie die Bühnen nun um ihren eigenen Sound einem breiten Publikum entgegen zu tragen. Zudem bewarb sich die Truppe jetzt auch bei Contesten, bei denen sie allerdings nicht gewann.
Im Juli startete die Arbeit an der ersten LP. Dazu ging die Band einen Tag lang ins Studio „Heartdisco“ in Magdeburg um eine Vorauswahl der eigenen Songs aufzunehmen. Alan Luca Braun wurde im Anschluss mit dem Design des Albumcovers beauftragt und im Frühherbst ging die Band einen weiteren Tag ins Studio um weitere Songs aufzunehmen.
Durch die bis Anfang Herbst gespielten Auftritten waren einige Organisatoren und andere Rockgruppen auf die junge Formation aufmerksam geworden, wodurch noch im selben Jahr Auftritte bei spezifischen Rockkonzerten folgten, unter anderem als Quotime Support (Status Quos europaweit größte Coverband).

2016

In dieses Jahr starteten „The JEALS“ mit dem CD – Release der LP „Break the Rules“. Im Februar startete die Auftrittssaison erneut, wobei die Gigs jetzt auch überregional in verschiedenen Bundesländern stattfanden, sodass die Combo in diesem jungen Jahr zum Beispiel auch nach Berlin fuhr, um ein Konzert mit „NO!“ zu geben und neue Songs zu präsentieren.
Ende März kam dann die unerwartete und traurige Nachricht: Aufgrund dessen, dass nun fast jedes Wochenende Gigs auf dem Plan standen, gab Gitarrist Erik Koch seinen Austritt aus der Band bekannt. Er konnte den mit der Musik verbundenen Aufwand nicht mehr stemmen, zumal er kurz vor dem Abitur stand. In den folgenden Wochen folgten noch ein paar Konzerte, bis dann am 28.5. „The JEALS“ das letzte Mal mit Erik auftraten. Die inzwischen komplett selbstverwaltete Gruppe beschloss den freien Platz fürs Erste nicht neu zu besetzen und mit einer Gitarre einen etwas transparenteren Sound zu spielen.
Am 18.6. bekamen dann Erik, Alex und János ihre Abiture. Um das nun im Leben Folgende, wie Umzug und Studienbewerbungen, zu planen, war der Sommer weitestgehend freigehalten worden. Nur eine Hand voll Auftritte spielte die Band über den ganzen Sommer, bis im Oktober ein erneuter Schock die Gruppe traf.
Auch Alex, der jetzt in Dresden einen Studienplatz gefunden hatte, konnte den Aufwand eines Musikstudiums nicht mit den Ansprüchen der Band vereinbaren und gab bekannt, ab Dezember nicht mehr dabei sein zu können. Da ein Großteil der Melodie- und Gesangsteile in den Songs von ihm stammten, bat er die Band, diese künftig nicht mehr zu verwenden.
In der Folge suchte die Band Ersatz für Alex und fand auch einen, der jedoch nach einem Monat der Einarbeitung wieder zurückzog, da der Druck und die Angst auf der Bühne für ihn zu groß waren. Auch in diesem Winter supporteten „The JEALS“ „Quotime“ auf ihrer Tour, sodass das Konzert, was diese am 3.12. in Halberstadt spielten, Alex Abschlusskonzert wurde.

2017

Nach Alex Ausstieg aus der Band und ohne einen adäquaten Ersatz gefunden zu haben, dauerte es über ein halbes Jahr, bis „The JEALS“ Ende Juni im halberstädter Club „Zora“ wieder auf der Bühne standen.
In dieser Zeit war viel passiert. Da alle verbleibliebenden Mitglieder der Band sich über Metal, Punk oder Hardrock identifizierten beschloss die Band einen Stilumbruch zu wagen. Leonie übernahm die Gitarre zusätzlich zum Gesang und János das Schreiben der Songs. Bereits bestehende Lieder wurden überarbeitet, um auch in die neue Stilistik, die sich aus verschiedensten Stilen zusammenwürfelt und zu einem progressiven Sound vereint hatte (Einflüsse aus: Punk, Pop Punk, Hard Rock, Heavy Metal, NU Metal, Postcor), zu passen.
Um schnell ein showfüllendes Programm bieten zu können, begann die Combo auch wieder ein paar Songs zu covern, wie zum Beispiel „Animal I have bekome“ (Three Days Grace), „Monster“ (Skillet) oder „Highway to Hell“ (ACDC).
Nachdem nun im Juni die erneuerte Band das erste Konzert gespielt hatte, wurden sie schnell wieder auch zu anderen Hinterhof – und Clubkonzerten eingeladen. Im Spätsommer fanden die Musiker sogar einen fähigen Gitarristen, der sofort eingearbeitet wurde und sich schnell in die Band fügte. Der Wehrmutstropfen an der Arbeit mit Leonardo Dezulian war dennoch, dass allen bewusst war, dass dieses Bestehen nicht von Dauer sein würde, weil er als Austauschschüler im nächsten Sommer zurück nach Italien gehen würde.
Doch für den Moment lief es wieder großartig bei den „The JEALS“. Neue Songs entstanden am Fließband, Auftritte und Angebote erreichten die Band wieder und im Dezember ergaben sich für die grunderneuerte Band auch Auftritte mit „Die Grüne Welle“ und den „Berlin Blackouts“.

2018

Der Winter lief im Vergleich zu anderen Jahren recht ruhig für die Band ab. Erst ab Februar begann dann wieder die Zeit der Auftritte. Allerdings gab es jetzt eine wahre Auftrittsdichte, da alle Planungen auf den Frühling und den Sommeranfang fokussiert worden waren, da die band ab Juli wieder ohne Leonardo zurechtkommen musste. So waren bis Mitte Juni alle für dieses Jahr geplanten Konzerte von Hannover bis Magdeburg gespielt und am 21.6. stand Leonardo das letzte Mal mit „The JEALS“ auf den Brettern einer Bühne. In der kurzen Zeit mit Leonardo spielte die Band siebzehn Gigs, drehte ein Musikvideo zu dem Song „To be or not to be“ und nahm erneut Titel für eine EP im Tonstudio „Gröninger Bad“ (Magdeburg) auf.
Da die Band diesmal frühzeitig über das Ausscheiden des Gitarristen Bescheid wusste, konnte diesmal rechtzeitig ein würdiger Nachfolger gefunden werden. Nico Ludley, aus Leipzig stammend, schloss sich Anfang August der Band an, welche jetzt beschloss sich nach Halle zu verlegen, wo János und Leonie bereits wohnten.
In den folgenden Wochen legte sich die Band eine Homepage an, arbeitete Nico ein und arbeitete weiter an dem für Februar angesetzten CD – Release.